Spoiler-Review: Avengers Endgame

Achtung. Das hier ist mein Spoiler-Review von Avengers: Endgame. Dieses Review wird diverse große Plotpunkte spoilen, da es sich vorrangig mit dem Plot des Films auseinandersetzen wird. Für einen spoilerfreien Eindruck des Films, werft doch einen Blick in dieses Review.

Ansonsten: Hier geht es vorrangig um Details im Plot, die aufgefallen sind. Mit einem technischen Detail, über das sich ohne Kontext des Plots schwer reden lässt. Doch größtenteils geht es um die Story, die Charakter-Arcs und was damit gemacht wurde.

Fünf Jahre

Ich fand den Anfang des Films tatsächlich sehr gewagt. Carol taucht auf, rettet Tony und Nebula, sie sind auf der Erde, Tony ist traumatisiert und nicht mehr willig zu kämpfen, aber dennoch geht der Rest der Überlebenden zusammen mit Carol los und tötet Thanos. Leider sind die Steine bereits vernichtet, so dass sie das „Snappening“ nicht rückgängig machen können.

Es folgt ein Zeitsprung von fünf Jahren. Eine Entscheidung, die wir zwar haben kommen sehen, die aber dennoch recht mutig war. Zumal wir so nun sehen, wie das Leben weitergeht. Tony ist aus dem Superheldenleben raus, hat eine Tochter und möchte eigentlich nur noch ein guter Vater sein, während Natasha und Steve nicht loslassen können. Natasha managet die verbleibenden Avenger von der Avenger-Mansion aus und sucht nach Clint, der nach dem Snappening verschwunden ist. Gerade das war etwas, das ich an sich sehr schön fand – aber auch gleich in den großen Kritikpunkt reingeht, den ich habe. Dennoch: Diese Darstellung von Natasha und Steve, die beide nicht loslassen können, fand ich schön.

Und ebenso schön und traurig fand ich, wie Scott aus dem „Quantum Realm“ zurückkehrt und wie vollkommen schockiert er ist. Und seine Panik, als ihm klar wird, was passiert sein muss, dass es auch seine Tochter getroffen hat. Das war gut gemacht und hat Scott für mich auch menschlicher gemacht, als es die beiden Ant-Man Filme soweit geschafft haben.

Charakter über Action

Was diesen Film für mich so gut gemacht hat, war letzten Endes auch das, was ich im ersten Avengers gut fand: Der Film baute mehr auf Charakterinteraktionen und Charakterentwicklung auf. Die Action war letzten Endes zweitrangig und so gesehen hatten wir praktisch nur eine große Action-Sequenz: Die am Ende. Der Rest des Films, sicher 5/6 der gesamten Laufzeit, waren in erster Linie Charakterdrama. Und ja, genau das ist der Kram, für den ich mir diese Filme ansehe! Was interessieren mich die Kämpfe, wenn ich die Charaktere kaum kenne? Entsprechend war die Entscheidung genau richtig. Der Film war effektiv das genaue Gegenteil von Infinity War, der halt vorrangig Action mit ein wenig Charakterinteraktion dazwischen war.

Dennoch waren in diesen Charakterinteraktionen nicht alle Charaktere gleichberechtigt. Im Vordergrund standen die ersten Avenger. Daher möchte ich ein wenig über die guten und schlechten Dinge mit den Charakter-Arks sprechen. (Und ja, ich werde wenig über Scott und Rhodey sprechen, da ich nicht sicher bin, was ich groß zu ihnen sagen soll.)

Die Sache mit Natasha

Kommen wir gleich zu meinem größten Kritikpunkt am Film.

Wie viele schon vermutet hatten, spielt Zeitreisen eine große Rolle. Mithilfe des Quantentunnels reisen sie in die Vergangenheit zu einer Zeit, zu der die Infinity Stones noch existiert haben und sammeln sie ein. Und natürlich heißt es, dass jemand nach Vormir muss, um den Soul Stone zu holen. Das sind Clint und Natasha. Als ihnen dann die Regeln eröffnet werden, fängt also ein Streit an, wer von beiden sich opfert. Denn keiner will leben, während der andere stirbt. Sie kämpfen und am Ende stirbt Natasha.

Und es ist einfach nur ätzend. Ich hasse, was das MCU mit Natasha gemacht hat. Ich meine, sicher, der Charakter ist in den Comics auch … problematisch. Doch dort hatte sie immer wieder Charakter-Arcs bekommen. Und die hat das MCU ihr nicht gegeben. Effektiv war sie in jedem Film genau das, was der Film gerade brauchte. Etwas, das recht unschön ist. Dabei hatte man durchaus ein Gefühl dafür, was sie als Charakter ausmacht. Eben diese „Family of Choice“, die die Avengers für sie waren.

Entsprechend stößt ihr Tod mir in doppelter Hinsicht sauer auf. Zum einen, weil für den Soul Stone damit zwei weibliche Charaktere, von denen das MCU noch immer nicht so viele hat, gestorben sind, zum anderen, weil Natasha eben nie ein komplettes Charakter-Ark haben durfte. Diesbezüglich nervt es mich auch, dass es für die unnötige Romanze mit Banner nie eine Aufklärung gab. Denn ja, sie war unnötig, aber um Himmels Willen, wenn es etwas ist, das in der Welt existiert, gebt den beiden eine Szene, um das ganze irgendwie aufzuklären. Es ist halt wirklich wieder: Das MCU scheint mit Beziehungen echt überfordert.

Tonys Arc im Film

Stellen wir das ganze an dieser Stelle direkt dem anderen Charakter gegenüber, der in diesem Film stirbt: Tony. Ich habe von vielen gehört, dass Tonys Tod sie mitgenommen hat, doch mich hat sein Tod selbst wenig getroffen. Für mich war es das beste Ende seines Charakter-Arks. Denn bisher hat das MCU eins klar gemacht: Tony kann nicht einfach aufhören „Iron Man“ zu sein. Er ist Iron Man, aber solange er Iron Man ist, findet er keinen Frieden. Auch wenn es immer mal wieder besser wurde: Er hat von Film zu Film mehr Trauma angesammelt und keine Ruhe mehr gefunden. Seinen Zusammenbruch am Anfang des Films fand ich dahingehend nur passend.

Für mich war die ganze Zeit – spätestens ab dem Moment, wo er anfing an der Zeitmaschine zu arbeiten – klar, dass er wirklich nie Ruhe finden wird. Und da der Film ihm wirklich noch einmal einige Charakterentwicklung gegeben hat und eine Möglichkeit, mit seinem Vater Frieden zu schließen, hatte sein Tod für mich etwas Bittersüßes. Er ist als Held gestorben, als Iron Man. Er hat die Welt gerettet. Sein Tod war episch und ein wirklich heroisches Ende. Insofern hat mich sein Tod bei weitem nicht so mitgenommen, wie einige andere.

Nebula & Rocket

Mein absolutes Highlight was Charakterentwicklung anging, war gleichzeitig auch eine enome Überraschung: Nebula. Ich habe so geliebt, was der Film mit Nebula gemacht hat und wie zentral sie für den Plot war. Ich hatte tatsächlich nie damit gerechnet, dass sie eine zu zentrale Rolle je spielen wird – insofern war ich positiv überrascht. Das fing bereits damit an, dass sie ohne, dass es überhaupt zur Debatte stand, mitging, um Thanos zu konfrontieren, aber ging auch damit weiter, dass sie danach mehr oder minder Avenger war.

Zugegebenermaßen wirkte es ein wenig erzwungen, inwieweit sie eben so wichtig für die Handlung wurde: Dadurch, dass sie in die Zeit vom ersten Guardians Film zurückgereist wird und durch einen Datenabgleich aus Versehen ihre Erinnerungen mit der Nebula dieser Zeit teilte. Was daraus gemacht wurde – eben ein weiterer Konflikt mit Thanos, aber auch eine tiefere Erforschung ihrer Beziehung zu Gamora und zu der Misshandlung, die sie durch Thanos erfahren hat – war wirklich weit besser, als ich es erwartet hätte. Sie ist wirklich der weibliche Charakter, dem dieser Film sehr gut getan hat – selbst wenn sie auch der einzige nennenswerte weibliche Charakter neben Natasha war.

Übrigens fand ich es, wo wir schon bei Guardians Charakteren sind, auch sehr schön, wie sie mit Rocket gearbeitet haben. Rocket im Team arbeiten zu sehen und dabei fähig zu sein, sein Ego endlich zurückzustecken fühlte sich hier wie eine gute Fortsetzung seines Charakter-Arcs aus Guardians 2 an und hat mir sehr gefallen.

Thor

Bei Thors Charakter-Arc in diesem Film weiß ich derweil echt nicht, was ich darüber denken soll. Ich bin wirklich unsicher. Denn auf der einen Seite verstehe ich es. Er hat effektiv in Ragnarok seine Heimat verloren und seinen Vater, dann hat er kurz darauf seinen Bruder, mit dem er gerade Frieden geschlossen hatte, sterben sehen. Er hat sich beinahe selbst geopfert, um eine Waffe gegen Thanos zu bekommen – nur um am Ende doch zu scheitern. Er fühlt sich als Versager.

Doch auf der anderen Seite war es ein starker Kontrast zu seinem Charakter-Arc in Ragnarok und dann ist da die Sache mit seiner Figur und dem Alkohol. Denn ja, im Film war es mehr als einmal eine Punchline, dass er nicht mehr in Topform war und dass er die ganze Zeit getrunken hat. Frei nach dem Motto: „Oho, ein übergewichtiger Charakter! Wie lustig!“ Was es natürlich nicht ist.

Auf der anderen anderen Seite allerdings war es irgendwo auch schön zu sehen, dass letzten Endes seine spätere Charakterentwicklung nichts mehr mit dem Gewicht zu tun hatte, er es aber behalten hat. Sie haben einen übergewichtigen Thor im Endkampf kämpfen lassen, haben ihm coole Momente gegeben. Und das wiederum fand ich positiv. Denn normal ist es eben etwas, das wir nicht zu sehen bekommen: Einen übergewichtigen Charakter, der einfach nur Badass sein darf.

Hulk Banner

Noch so ein Charakter, bei dem ich nicht sicher bin, wie ich darüber denke, ist Hulk Banner. So nenne ich ihn einfach. Wer sich an Infinity War erinnert, weiß, dass Hulk am Anfang des Films auf dem Schiff mit den Flüchtlingen Asgards geschlagen wurde und dass Banner für den Rest des Films Hulk nicht hervorbringen konnte. Nach dem Zeitsprung haben wir Banner, der mit gezielter Anwendung von Gamma-Strahlung es geschafft hat, mit Hulk zu verschmelzen. Er hat seinen Verstand in Hulks Körper, wenn man so will. Der Konflikt von vorher? Wird nicht wieder angesprochen.

Das fühlte sich etwas unzufriedenstellend. Es zeigte für mich allerdings auch wieder, dass Bruce/Hulk ein Charakter, beziehungsweise zwei Charaktere sind, mit denen sie im MCU auch nicht wirklich wissen, was sie tun sollen. Taika hatte ein gutes Händchen für ihn gezeigt und im ersten Avengers-Film wurde gut mit ihm gearbeitet. Sonst fehlt ihm soweit aber etwas. Auch hier bleibt für mich ein zentraler Punkt, dass man eben seine Beziehungen kaum ausgearbeitet hat. Sei es die Freundschaft zu Tony oder die Was-auch-immer Sache mit Natasha.

Generell ist da aber auch ein Aspekt, dass wirklich kaum auf die gewisse Tragik des Charakters eingegangen wird. Speziell nach Age of Ultron. Ich meine, als Bruces Perspektive: Ultron passiert und er hat Mitschuld. Natasha wirft ihn da in die Tiefe. Dann wacht er auf einmal zwei Jahre später auf einem Alienplaneten auf. Ragnarok passiert. Dann der Thanos-Angriff, dann Infinity War. Die fünf Jahre und dann sterben die beiden Personen, von denen wir wissen, dass sie eine mehr oder minder enge Bindung zu ihm hatten. Yay? Es ist wirklich schade, dass damit wenig gearbeitet wird. Allerdings hat Ruffalo auch noch einen Film in seinem Vertrag offen. Mal sehen, was man daraus macht.

Steve und Clint

Zwei Charaktere, bei denen ich einfach nicht weiß, was ich zu ihnen sagen soll, sind Steve und Clint. Denn Steve hatte in diesem Film weniger Charakterentwicklung, da seine Charakterentwicklung letzten Endes schon vorher abgeschlossen war. Er ist eben eine reine Seele und ein wirklicher Held. Er tut, was nötig ist. Schön war für mich allerdings der Moment, in dem er Maggy in der Vergangenheit gesehen hat. Das war ein wirklich emotionaler Moment, den ich wunderbar fand. Entsprechend war auch sein Happy End sehr zufriedenstellen – selbst wenn ich mir vorher ein wenig mehr Interaktion mit Bucky gewünscht hätte.

Bei Clint ist es halt einfach so, dass er der mit Abstand am wenigsten ausgearbeitete Charakter im MCU ist. Er ist letzten Endes neben seinem Cameo im ersten Thor auch nur in den Team-Up Filmen aufgetaucht. Der Moment mit seiner Familie war einer der wenigen schönen in Age of Ultron, aber auch hier sieht man zu wenig, um einen wirklichen Bezug dazu zu haben. Insofern: Er hat seine Familie verloren, geht Rogue, dann findet Natasha ihn und dann ist er mehr oder minder direkt dabei alles mitzumachen. Damit wurde wenig gemacht. Ich weiß auch nicht, was ich sonst dazu sagen soll.

Wer mir fehlte

Wer mir ein wenig in der ganzen Geschichte fehlte, waren die Heldinnen. Danai Gurira war auf der Pressetour des Films sehr präsent, aber Okoye kam im Film kaum vor. Das fand ich ein wenig verwirrend. Sicher, sie hatte in Wakanda einiges zu tun, da sowohl T’Challa, als auch Shuri dem „Snappening“ zum Opfer gefallen waren. Dennoch fand ich es schade, dass sie so wenige Auftritte im Film hatte.

Und ebenso fand ich es ein wenig schade, dass Valkyrie erst im Finale des Films dabei sein durfte. Sicher, sie hatte vorher einen kurzen Auftritt gehabt und ist am Ende zur Königin von New Asgard erklärt worden – aber ein wenig schade war es schon. Immerhin ist sie eine gute Kämpferin und man hätte ein wenig was mit ihr machen können.

Na ja, und dann war da noch Carol. Carol, die am Anfang des Films da war und dann fehlte, bis sie im Finale auftauchte. Leider zeigt es auch etwas, das ich bei ihr befürchtet habe: Sie werden sich unsicher sein, was sie mit ihr als Charakter eigentlich machen. Denn an sich hat sie das Superman-Problem: Sie spielt in einer gänzlich anderen Liga, als die anderen Helden. Ich denke, das war der Grund, warum die Russos sie kaum eingebracht haben. Auch wenn es albern war, denn die Herausforderungen bei der Zeitreise hätten ihre Kräfte auch nicht lösen können. Aber hey – immerhin hatte sie jetzt ihre kurzen Haare, die einfach nur cool sind!

Die „Fuck, yeah!“ Momente

Okay, ich kritisiere hier sehr viel. Aber glaubt mir, an sich mochte ich diesen Film wirklich sehr. Deswegen kommen wir hiermit mal zu meinen „Oh yeah!“ Momenten.

  • Die Schlacht um New York. Effektiv fand ich alles, was zu dem Zeitpunkt spielte großartig umgesetzt. Sei es ein lustloser Bruce, der nicht so wirklich hulken will. Sei es der Steve vs Steve Kampf. Sei es der Call Back zu Winter Soldier und Cap mit „Hail Hydra“. Oder sei es – mein absolut liebster Moment im ganzen Film – wie der Tesseract vor Loki gelandet ist und dieser mit einem Grinsen verschwand. (Ich wette 5€, dass die Story der Loki-Serie tatsächlich in seiner Tesseract-Timeline spielt.)
  • Steve und Tony in den 70ern. Emotional war das wirklich ein toller Abschnitt. Die tollen Momente hatte ich vorher schon genannt.
  • Steve hebt Mjölnir an. Zugegebenermaßen war ich darüber schon gespoilert worden, aber dennoch war der Moment einfach nur endlos badass! Vor allem, dass Steve Mjölnir danach behalten durfte war einfach cool!
  • Die Tore öffnen sich. Ebenso ein cooler Gänsehautmoment war, als sich die Tore öffnen und die anderen Charaktere herkommen. Zugegebenermaßen saß ich da und habe mir Fragen über die Logistik dahinter gestellt, aber egal: Der Moment war einfach episch.
  • Women-Power! Und dann natürlich der absolute Empowernment Moment im Film: Als die anderen weiblichen Heldinnen Carol unterstützen. Das war ein absolut großartiger Moment. Auch, wirklich fast alle weiblichen Charaktere dabei zu haben … Wirklich großartig!
  • „I am inevitable.“ – „I am Iron Man.“ Das Tonys letzte Worte letzten Endes dieselben waren, die diese Geschichte angefangen haben, war passend. Ich kam nicht darum mich zu fragen, ob es so im Drehbuch stand oder improvisiert war.

Der technische Moment

Vielleicht eine kurze Erwähnung noch des Aspektes, den ich im spoilerfreien Review angemerkt hatte, ohne ihn ausführen zu können: Es war recht cool die ganzen Szenen aus alten Filmen aus anderer Perspektive zu sehen. So etwas mag ich ja an Zeitreisegeschichten. (Selbst wenn die Zeitreise-Regeln hier wirklich unklar waren, wie der Film auch selbst mehrfach anmerkt.) Dabei kriegen wir natürlich einige der Money Shots der Filme wieder zu sehen.

Allerdings fand ich es persönlich ganz lustig, dass man bei einigen Szenen, in denen teilweise B-Roll des etwaigen Films mit Neuaufnahmen gemischt wurde, irgendwie charmant, dass man an Kleinigkeiten sehr gut sah, ob es B-Roll oder etwas neu gedrehtes war. Nirgends allerdings so sehr, wie bei dem Ausschnitt aus dem ersten Guardians, da sich zwischen dem Film und diesem Chris Pratts Figur, aber auch sein Gesicht deutlich verändert hat. Persönlich fand ich, dass es einen gewissen Charme hatte.

Die Sache mit Peter

Zuletzt noch ein Punkt, über den ich sprechen möchte und bei dem ich einfach nicht weiß, wo ich ihn sonst einbringen soll: Ich verstehe, warum es so gemacht wurde, allerdings finde ich es zumindest zum Schmunzeln, dass zufälligerweise Peters engerer Freundeskreis (aka die Figuren, die im ersten Film dabei waren und im zweiten Film dabei sein werden) alle vom Snappening erwischt wurden, damit er halt in sein normales Umfeld zurückkehren kann. Ist kein wirklicher Kritikpunkt, aber ich fand es schon ein wenig lustig.

Ich gebe aber offen zu, dass ich bei ihm wirklich gespannt darauf bin, was sie aus ihm im nächsten Film machen werden. Denn hier sehe ich jetzt sehr viel Potential für interessante Entwicklungen!

Fazit

An sich kann ich nicht viel mehr sagen, als schon im spoilerfreien Review: Der Film hat es in meinen Augen genau richtig gemacht. Story und Charaktere vor Action. So haben wir endlich wieder zufriedenstellende Charakterentwicklung (für einige Charaktere zumindest) bekommen, die wiederum die Spannung in den Action-Szenen erhöht hat. Es war außerdem an sich interessant, dass einige tote Charaktere tot bleiben.

Die einzigen beiden wirklichen Kritikpunkte, die mir am Film bleiben, sind eben der Umgang mit Nat und in anderer Hinsicht auch anderen weiblichen Figuren, die bis auf Nebula stark im Hintergrund standen, sowie … nun, letzten Endes die Tatsache, dass uns weiterhin LGBTQ*-Repräsentation fehlt. Selbst wenn der Film immerhin anerkannt hat, dass es homosexuelle Menschen gibt. Doch eine Medaille wird er dafür sicher nicht erhalten.

Dennoch ein würdiges Ende der Charakter-Arcs. Und ich hoffe, dass Thor in Guardians 3 dabei sein wird!

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