Fluch der Karibik: Piraten des Kolonialismus

Die meisten werden schon festgestellt haben, dass ich mich in letzter Zeit stark mit dem Thema Kolonialismus auseinander gesetzt habe. Und da ich aktuell die Filmreihe, die lange Zeit zu meinen absoluten Favoriten gehörte, rewatche, dachte ich, es ist der richtige Zeitpunkt, um über ihr Verhältnis zum Kolonialismus zu sprechen.

Fluch der Karibik und Kolonialismus

Ich liebe die originale Fluch der Karibik Trilogie. Die Filme waren zentral für mich dahingehend, dass sie mich zum Filmliebhaber gemacht haben. Nun gibt es bei jedem Film verschiedene Linsen, durch die man ihn betrachten kann. Ein Beispiel wäre eben eine feministische Linse (dazu habe ich im Kontext mit Elizabeth Swan auch anderswo einen Gastbeitrag geschrieben), aber genau so gibt es eben eine sozialistische Linse oder die Linse der Kolonialismus-Kritik. Und Fluch der Karibik – als eine Trilogie, die während dem Kolonialismus-Zeitalter spielt und deren zentraler Konflikt (zumindest in Teil 2 und 3) damit zusammenhängt, bietet sich natürlich an.

Denn wer sein Fluch der Karibik-Lore kennt, weiß, dass Kolonialismus überall in der Reihe ist. Auch in den Büchern, die begleitend zu den Filmen erschienen sind. (Nein, ich meine nicht die „Buch zum Film“ Titel, sondern die Jack Sparrow Reihe, „Legends of the Brethren Court“ und vor allem natürlich „The Price of Freedom“.) Spezifisch vor allem mit den Einflüssen des merkantilistisch motivierten Kolonialismus, der historisch gesehen einen großen Einfluss auf Piraten hatte. Wir haben da immerhin Cortes‘ verwunschenes Gold, einen Jack, der Pirat wurde, weil er Sklaven befreite und verhindert hat, dass Kolonialisten eine bisher unentdeckte Insel finden, und die EIC, der kolonialisierende Arm der britischen Krone, als Konflikttreiber.

Und ich möchte anmerken: Ich werde hier nur um Dinge aus entweder den ersten drei Filmen oder den genannten Büchern reden. Teil 4 existiert für mich nicht. Teil 5 ist nicht gut genug, um darüber zu sprechen, zumal er, genau so wie Teil 4, nicht genug thematischen Zusammenhang mit dem Rest der Reihe bietet.

Piraten und Kolonialismus

Folgen wir meiner Tradition im Umgang mit diesen Themen und reden ein wenig über reale historische Hintergründe. Spezifisch über das „goldene Piratenzeitalter“, das üblicherweise als 1650-1700 datiert wird (teilweise bis 1720). Diese Zeit bekam ihren Namen, da hier die Piraterie spezifisch in der Karibik, aber auch in anderen Teilen der Welt boomte. Der Grund dafür war der Kolonialismus und die kolonialistischen Konflikte europäischer Mächte über Gebiete, damals spezifisch eben in den Amerikas.

Es gab Konflikte zwischen den europäischen Mächten, speziell über Land und dessen Reichtümer. Wem gehörte welches koloniale Gebiet? Wer hatte Ansprüche auf welche Produkte? Es gab Kriege über Land und Reichtümer. Gleichzeitig gab es ein Handelsdreieck zwischen den wenigen an den Küsten Afrikas gelegenen Kolonialstädten, Amerika und Europa. Sklaven wurden von Afrika nach Amerika gebracht. Güter (vor allem Baumwolle, Felle und Bodenschätze) von Amerika nach Europa und Baumaterialien von Europa nach Afrika und teilweise Amerika. Wir reden zusätzlich von der Zeit des Merkantilismus. Das heißt, dieser Handel geschah größtenteils durch Handelsfirmen, die direkt den etwaigen Königshäusern unterstanden. Beispielsweise eben der East India (Trading) Company, die Handel und Kolonialismus für die britische Krone betrieb.

Die Schiffe, die Güter transportierten waren oftmals nicht gut bewaffnet, um ihren Stauraum möglichst auszunutzen. Und dies zog natürlich Leute an, die eine Möglichkeit sahen, damit Geld zu machen. Dies fanden die Kolonialmächte wiederum sympathisch – nicht, weil jemand es mochte, selbst überfallen zu werden, sondern weil so ein Raub durch Piraten, die nicht unter der Flagge eines Landes segelten, kein Kriegsakt war. Also konnte man Piraten dafür bezahlen seine eigenen Konkurrenten auszurauben. Was auch bedeutete, dass viele der Piraten eigentlich indirekt für etwaige Königshäuser arbeiteten – entgegen der Darstellung in Filmen waren viele Piraten nicht frei, sondern verfolgten einen Job mit großem Risiko, aber möglichst großen Erfolgen. Dazu einen relativ gut finanziell und sozial abgesicherten Job, da Piraten eine der wenigen Gruppen damals mit Sozial- und Rentenversicherung waren. Gleichzeitig war Piraterie eine der wenigen Möglichkeiten für entkommene Sklav*innen sich ihrer Freiheit recht sicher zu sein, da der Piratenkodex (den es wirklich gab) vorsah, diese in einer Crew aufzunehmen.

Was allerdings der Punkt ist: Ohne Kolonialismus gibt es kein goldenes Piratenzeitalter. Dieses war eine Reaktion auf und direkte Folge aus dem damaligen Kolonialismus. Das heißt Piratengeschichten werden immer eine direkte Verbindung mit diesem haben.

Die Sache mit der Kannibaleninsel

Bevor wir über den eigentlichen Einfluss von Kolonialismus auf die Fluch der Karibik Trilogie sprechen, möchte ich jedoch kurz auf eine andere Sache zu sprechen kommen. Diese hängt mit dem Thema eng zusammen und ich habe das Gefühl sie einfach anmerken zu müssen: Während der erste Teil sich dahingehend bedeckt hält, sind Teile 2 und 3 an einigen Stellen durchaus rassistisch ausgeartet. Dies gilt zum einen für die Darstellung spezifisch der Piraten aus Singapur, inklusive Sao Feng, zum anderen – und vor allem – aber die Kannibalen im zweiten Teil.

Oh boy, der Kannibalen-Teil vom zweiten Film ist einfach nur problematisch. Die Darstellung eines indigenen Stammes als kannibalistisch ist per se problematisch. Die hier nun aber massiv klischeebehafte Darstellung dieser Kannibalen ist doppelt problematisch. Die gleichzeitige Darstellung dieser Menschen als massiv naiv und unbedarft macht es jedoch dreifach problematisch. Da wir keine andere Darstellung indigener Menschen in den Filmen bekommen, scheint die Darstellung zu sein: Indigene Menschen der Karibik sind kindlich, naiv und nicht nennenswert intelligent, in dem Sinne, dass sie nichts verstehen und sich leicht hinters Licht führen lassen. Sie sind außerdem Kannibalen, die Menschen einfach so essen.

Die Tatsache, dass Will von einem schwarzen Piraten mit einer scheinbar komplett schwarzen Crew von der Insel erfährt, der laut eigenen Angaben das Fleisch von dort kauft, setzt noch einmal einen drauf.

Der Film spielt damit in kolonialistische und rassistische Klischees rein – und das für ein paar billige Witze. Der Abschnitt des Films dient zu praktisch nichts, außer für eine halbe Stunde die Zeit ein wenig auszusitzen und billige, rassistische Witze einzubauen. So sehr ich die originale Trilogie mag: Ich hasse diesen Abschnitt des zweiten Films.

Das gesagt: Wenden wir uns dem Thema zu, wie die Filme (und Bücher) andere kolonialistische Themen aufgreift.

Cortes und das verwunschene Gold

Der erste Film geht nicht wirklich tiefer gehend auf Kolonialismus ein. Tatsächlich wirkt dieser spezifisch in der Kinofassung praktisch unsichtbar. Es gibt herausgeschnittene Szenen, die das Thema zumindest andeuten, doch in der eigentlichen Fassung des Films leben einfach ein paar weiße Menschen in der Karibik. Mehr noch: Da laufen auch ein paar schwarze Menschen herum, sowohl zwischen Piraten, als auch im Hafen von Port Royal, und von Sklaverei fehlt soweit jede Spur.

Ein Kolonialist spielt jedoch indirekt eine große Rolle: Cortes, der Conquistador Spaniens, war derjenige, der einst das MacGuffin des Films stahl. Denn das Gold, das den Piraten der Black Pearl den Fluch einbrachte, war Gold, das Cortes stahl und das als Rache für Cortes‘ Bluttaten von den aztekischen Göttern verflucht wurde. Dies wird im Film kurz angerissen und es wird erwartet, dass zumindest eine grobe Vorstellung beim Zuschauer besteht.

In den „Jack Sparrow“ Romanen, die seinerzeit bei Disney Press erschienen sind, spielt Cortes, samt seiner Verbrechen eine noch größere Rolle. Tatsächlich ist Cortes‘ Geist in den Büchern einer der wichtigsten Antagonisten. Dieser ist natürlich in einer gewissen Sonderstellung, da er weniger mit der Besiedlung der Amerikas zu tun hatte und allgemein als einer der „Bösewichte“ unserer historischen Geschichte angesehen wird – und damit jemand ist, über dem man in dieser Hinsicht leicht reden kann.

Elizabeth und die Rolle der weißen Frau

Ein ebenfalls interessantes Thema, über das man im Kontext des ersten Films sprechen kann, selbst wenn es indirekt nur mit dem Kolonialismus zu tun hat, ist Elizabeth. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Monat darüber schreiben wollte – denn Elizabeth ist tatsächlich eine erstaunlich gute Darstellung, was die Rolle der weißen Frau im (britischen) Kolonialismus.

Ich weiß noch: Wie so oft zur damaligen Zeit waren Fans der Reihe nur zu glücklich, dem einen wichtigen weiblichen Charakter vorwerfen zu können unrealistisch und natürlich eine Mary Sue zu sein. Da kamen Fragen wir: „Warum war sie in dem Zeitalter mit ihrem Alter noch nicht verheiratet?“ und „Woher weiß sie denn bitte Kram über Schiffe als Frau?“ und „Wieso erlaubt ihr Vater ihr zu heiraten, wen sie will?“ und natürlich ganz wichtig: „Wieso darf sie fechten lernen?“

Als ich jedoch begann, mich mit der Zeit genauer auseinander zu setzen, stellte ich fest, dass Elizabeth mit 18, bzw. 19 sehr jung für’s Heiraten ist. Es war gerade im Adel nicht unüblich, dass Frauen erst mit Anfang 20 heirateten – jedenfalls in den Kolonien. Diese nahmen ohnehin eine Sonderstellung ein, was Frauenrechte anging. Denn 1740 – der Zeitpunkt, zu dem die Trilogie spielt – hatte eine seltsame Position auf Frauenrechte. In England selbst gab es erste Bewegungen für Frauenrechte, die auch erste Erfolge verbuchten. Frauen arbeiteten. Frauen hatten ggf. ein gewisses Mitspracherecht, wen sie heirateten. Mädchen erhielten Schulbildung.

Und dies setzte sich in den Kolonien zu einem gewissen Grad fort. Umso mehr, da die Ansicht war, dass Frauen hier (wie die Männer) in erster Linie der britischen Krone unterstanden und erst in zweiter Linie ihrer Familie. Das hieß natürlich: Weiße Frauen. Jedwede andere Hautfarbe … nun, wie gesagt: Wir sprechen von einer Zeit noch 100 Jahre, bevor Sklaverei illegal erklärt wurde.

Tatsächlich konnte das Leben in den Kolonien aber für weiße Frauen zusätzliche Freiheiten und Rechte mit sich bringen, da in den Kolonien nicht genug Weiße lebten, als dass die Krone dort wählerisch sein konnte. Gut, dennoch wird von Elizabeth (wie auch anderen Frauen) erwartet, dass sie früher oder später für die weitere Besiedlung der Kolonie (durch Nachwuchs) Sorgen. Aber davon abgesehen …

Dazu kommt im Falle von Elizabeth speziell eben, dass sie als Kind Interesse an Piraten hatte. Das sehen wir bereits in der Eröffnung des Films. Und da sie ein Einzelkind mit einem verwitweten Vater ist, neigt dieser dazu, sie zu verwöhnen und ihr Bücher über Piraterie und Schiffe zu kaufen. Es gibt dazu tatsächlich eine geschnittene Szene, in der sie darüber mehr spricht. Daher kennt sie eben auch Jack Sparrow. Da sie Geschichten gelesen hat, die von ihm handelten. Galt dies als unziemlich für eine Frau? Ja, durchaus. Aber es war nicht verboten und ging gerade in den Kolonien mit dem Status einher.

Cutler Beckett und die EIC

Teil 2 und 3 beschäftigen sich derweil weit mehr mit dem Kolonialismus. Hier ist der direkte Antagonist der Filme – Lord Cutler Beckett – selbst ein Kolonialist im Auftrag der East India Company. Auch sein Ziel, das gerade im dritten Teil der Hauptkonfliktpunkt wird, ist kolonialistischer Natur: Er will Kontrolle über das Meer, nachdem die Firma, der er untersteht, bereits Stück für Stück Kontrolle über das Land erobert.

Die EIC waren einer der Haupttreiber des britischen Imperiums. Viele, wenn nicht sogar die meisten Eroberungen geschahen durch die EIC, nicht die Royal Navy, die am Ende höchstens das gewonnene verteidigte. Im Roman „The Price of Freedom“ lernen wir Beckett als jemanden kennen, der unbedingt eine eigene Kolonie entdecken und unterwerfen will, um so einen Titel zu bekommen – dies ist der Hauptkonflikt des Romans und etwas, das am Ende von Jack verhindert wird.

Ein philosophisches Thema, dass zum Zeitpunkt des Kolonialismus bestand, wird in Fluch der Karibik dabei zu einem realen Umstand gemacht. Denn es gab unter anderem auch Kritiker am Kolonialismus, die weniger aus humanitärer Perspektive diesen kritisierten, sondern aus spiritueller: Der Kolonialismus zerstörte die Wunder und Mysterien der Welt. Was einmal mysteriös war, wurde entmystifiziert und gleich eingepackt und mitgenommen, weil die Krone oder die EIC meinte, ebene alles mitnehmen und besitzen zu können. Und dies wird in Fluch der Karibik durch Beckett komplett wortwörtlich gemacht. Denn in dieser Welt existieren wirklich magische Wunder und Götter und Beckett sieht nur zwei Möglichkeiten mit beidem umzugehen: Beherrschen oder Vernichten.

Und auch wenn im realen Leben die EIC wahrscheinlich keinen Kraken hat töten lassen, so passt dies durchaus in ihren Modus Operandi herein. Und wenn Cutler Beckett anfängt darüber zu sprechen, dass das „Immaterielle wieder immateriell wird“ und „die letzten Ecken der Karte gefüllt werden“, dann ist er damit eine beinahe Karikatur eines Kolonialisten der EIC, bringt aber einiges durchaus auf den Punkt.

Jacks Konflikt mit der EIC

Damit kommen wir zum zentralen Deuteragonisten und Posterchild der Trilogie: Jack Sparrow. In den Filmen taucht er ohne großartige Vorgeschichte auf, doch dank Büchern und Videospielen (und geschnittener Szenen) erfahren wir einige Dinge über ihn. Zentral: Er war selbst ein Händler-Kapitän unter der EIC, wurde jedoch als Pirat gebrandmarkt, weil er ein Schiff voller Sklav*innen, die er in die Karibik bringen sollte, stattdessen befreite.

Dies passt natürlich durchaus zu Jack Sparrow als Charakter, der Freiheit idealisiert. Natürlich würde jemand wie Jack Sklaverei ablehnen. Vielleicht ist es auch deswegen, dass in den Büchern Sklaverei eine deutlich größere Präsens hat, als in den Filmen – für die es vielleicht ein zu „heikles“ Thema war. Wir erfahren bspw. in den Büchern auch, dass der Piratenlord Jocard ein entkommener Sklave ist. Allgemein wird dieses Thema – entkommene Sklav*innen unter Pirat*innen mehrfach thematisiert.

Allein dadurch hat Jack Sparrow einige Reibungspunkte mit der EIC und im speziellen Cutler Beckett. Dies wird noch erweitert dadurch, dass Jack zumindest in der Trilogie (ehe spätere Teile den Fehler machten, ihn zum Protagonisten zu erklären) genau für das steht, was Cutler Beckett zerstören möchte: Das Ideelle, das Immaterielle, das Mystische. Für ihn bedeutet seine Freiheit eben auch Abenteuer mit all diesen Dingen erleben zu können. Er ist Jack Sparrow, der als Junge von Meerjungfrauen das Schwimmen lernte und aus Versehen teile von New Orleans in Gold verwandelte.

Er ist effektiv die Verkörperung der „offenen Möglichkeiten“ von einer nicht vollkommen erforschten Welt. Von Dingen, die man sich vorstellen kann, bis das Gegenteil bewiesen ist. Gleichzeitig sind die Filme nicht umsonst 1740 angesetzt – zu einer Zeit des Umschwungs. Im dritten Film haben Barbossa und Jack, nachdem sie vom Tod des Kraken erfahren, ein Gespräch. Als Barbossa sagt: „Die Welt fühlt sich jeden Tag ein Stück kleiner an“, ist Jacks Antwort: „Die Welt ist dieselbe. Es ist nur weniger drin.“

Von neutralen Parteien

Was sich feststellen lässt: Die Filme haben keine positive Ansicht von Kolonialismus. Jack ist effektiv die Manifestierung einer bestimmten Art den Kolonialismus zu kritisieren. Eben der, dass Kolonialismus der Welt ihre Wunder raubt. Es ist jedoch auffällig, dass während die dazugehörigen Bücher (vor allem „The Price of Freedom“) durchaus auch den menschlichen Aspekt des Kolonialismus betrachten und entsprechend humanistische Kritik daran bringen, gehen die Filme nie über diese idealistische Kritik heraus.

Tatsächlich fühlen sich die Filme sehr künstlich neutral an. Wie gesagt: Von Sklaverei sehen und hören wir nichts, obwohl es ein so wichtiger Aspekt in Jack Sparrows Hintergrund ist. Auch die Tatsache, dass unsere durchweg weißen Protagonist*innen eben durch die Karibik rennen, also Kolonialgebiet, ist ein Thema, das komplett wertfrei und unkritisch dargestellt wird. Es gab Szenen, die zumindest etwas kritisch den Kolonialismus (und die Hierarchien in diesem) betrachteten, doch diese wurden für die Kinofassungen geschnitten.

Dies ist vor allem schade, wenn man betrachtet, was dadurch in Sachen Charaktermotivation und -tiefe abhanden gekommen ist. Etwas, das sich gerade in der Darstellung von Jack Sparrow niederschlägt. Denn die Bücher zeigen, dass Jack ein Held sein kann – aber man muss sich dessen bewusst sein, in welcher Geschichte. Und eine Geschichte mit Jack Sparrow als Protagonist muss sich trauen, ein paar unbequemere Themen anzusprechen, wie der Kontrast zwischen den Büchern und dem vierten, bzw. fünften Film zeigt.


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