Spiritismus: Die mit den Geistern reden

Morgen ist Halloween. Das heißt es ist wieder Zeit für Geister, Monster und verkleidete Kinder, die Süßigkeiten wollen. Aber es heißt auch, dass es ein guter Zeitpunkt ist, über ein wenig Geschichte abseits von Kolonialismus zu sprechen. Und zwar eine Geschichte der Geister …

CN: Tod, Erwähnung von Krieg, Pandemien (auch Corona) & Sklaverei

Die Stimmen der Toten

Der Glauben an ein Nachleben ist wahrscheinlich so alt, wie die Menschheit selbst und damit auch der Glaube an Geister. In vielen antiken Schriftstücken finden wir bereits hinweise darauf, dass Geister nicht nur in ein Nachleben weiterwandern, sondern auch darauf, dass sie manchmal im Diesseits verharren. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Vielleicht wollen sie Rache, vielleicht wollen sie geliebte Menschen beschützen, vielleicht sind sie auf eine Art gestorben, dass ihr Geist nicht weiterwandern kann oder dies wird durch fehlende oder falsche Begräbnisriten verhindert.

Viele Leute hatten dabei Angst vor Geistern – etwas, das bis heute andauert. Auch heute haben viele Angst vor Geistern. Diese Angst wird anthropologisch damit erklärt, dass es unnatürlich ist, dass die Toten zwischen den Lebenden weilen. Jedoch ist ein anderer Aspekt auch, dass man Toten nicht mehr schaden kann und entsprechend es wenig Möglichkeiten gibt, sich gegen sie zu wehren – geraden wenn sie auf Rache aus sind.

Gleichzeitig aber ist für viele Menschen auch etwas beruhigendes in der Idee, die Geister von verstorbenen geliebten Menschen um sich zu haben. Vor allem, wenn diese Menschen plötzlich und unvorhergesehen gestorben sind oder auch, wenn man in recht kurzer Zeit viele geliebte Menschen, bspw. an eine Pandemie oder einen Krieg verloren hat. Und in diesem Zusammenhang gab es wahrscheinlich schon immer jene Menschen, denen nachgesagt wurde, dass sie mit den Toten sprechen oder vielleicht sogar die Geister bestimmter Toter zu sich rufen können.

Solche Hexen oder Mediums wurden teilweise von Herrscher*innen angestellt für diese Dienste, konnten sie doch Wissen aus der Vergangenheit gewinnen. Doch von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine Bewegung, die nicht nur spirituell, sondern auch politisch war.

Drei Schwestern aus New York

Die Fox-Familie aus Hydesville, New York, hatte drei Töchter: Leah, Margaretta (genannt Maggie) und Catherine (genannt Kate). Ihre Geschichte begann, als 1848 es in ihrem Haus immer wieder zu seltsamen Geräuschen kam. Mal klang es wie Schritte, mal als würden Dinge verrückt und mal wie ein Klopfen an der Wand. Geister, so wurde es vermutet. Man sagt, die beiden jüngeren Schwestern, Maggie und Kate, begannen zu versuchen mit diesen Geistern zu sprechen. Sie forderten sie auf, an eine bestimmte Anzahl von Malen zu klopfen – und tatsächlich klopfte es so oft.

So entwickelten die Schwestern einen eigenen Code mit den Geistern, um mit diesen zu kommunizieren und erfuhren so, vermeidlich, dass es der Geist eines einfachen Händlers war, der ermordet und unter dem Haus verscharrt worden war. Als man begann unter dem Haus zu graben, fand man tatsächlich ein Skelett – ein Beweis, dass die Schwestern Recht hatten.

Die Fox-Eltern waren mit einem Paar befreundet, die sich der Kirche der Quäker zuordneten und die beiden Schwestern mit in ihre Gemeinde holten, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Schwestern überzeugten und von da an verbreitete sich die Geschichte von Kate und Maggie, die mit den Geistern sprachen, durch die Medien und zog mehr und mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auf einmal begannen viele Leute, sich für die Toten zu interessieren und dafür, mit ihnen zu sprechen.

Die Totenindustrie

Was daraus entstand, war eine eigene, kleine Industrie an Medien, die Seances anboten – teilweise zur puren Unterhaltung, teilweise aber auch mit den Geistern von Geliebten verstorbenen zu sprechen. Letzteres wiederum manchmal, um Rat zu erhalten, viel öfter jedoch, um in der Trauer zu helfen. Es war nun einmal ungemein tröstend zu wissen, dass es der*m Verstorbenen im Nachleben gut ging – und auch sich noch einmal von ihnen zu verabschieden half vielen, mit ihrer Trauer zurecht zu kommen.

Gleichzeitig waren die Mitte des 19. Jahrhunderts aber auch eine Zeit wichtiger technologischer Entdeckungen, wie Elektrizität, Röntgen und Fotografie. Und ein Teil hiervon fand wiederum einen Weg in diese neue Industrie. So fanden sich bald Fotograf*innen, die Geister fotografierten – meist durch eine einfache Doppelbelichtung der Bilder.

Das bringt natürlich einen Aspekt auf, der sicher bereits die ganze Zeit Leuten im Hinterkopf herumspukt: Natürlich waren viele der Mediums und anderer Dienstleister*innen Betrüger*innen der ein oder anderen Art. Es gab eine Möglichkeit Geld zu verdienen, also wurde diese genutzt.

Dennoch sollte man nicht zu schnell damit sein, diese Leute zu verurteilen. Denn zum einen gab es Menschen, denen durch Seances geholfen werden konnte, ihre Trauer zu verarbeiten. Zum zweiten gab es fraglos unter den Mediums auch einige, die wirklich an ihre Kräfte glaubten. Und zum dritten darf nicht übergangen werden, wie wichtig die so entstehende Bewegung des Spiritualismus und Spiritismus für kommende politische Entwicklungen waren.

Frauen und Geister

Es darf nicht unterschlagen werden, dass der Spiritismus eine wichtige Rolle darin spielte, sowohl feministische Forderungen, als auch die Idee des Abolitionismus (also der Abschaffung der Sklaverei) weiter zu verbreiten. Grund dafür war, dass viele Mediums Frauen waren und mehr noch auch viele schwarze Frauen einen Platz in dieser neuen Industrie fanden – immerhin waren traditionelle Praktiken hier auf einmal willkommen anstatt verschmäht. Dazu kam, dass auch die Kirche der Quäker, die wichtig im Aufkommen der Bewegung war, ebenfalls feministische und abolitionistische Ideen vertrat.

So war es kaum verwunderlich, dass viele Geister dahingehend recht eindeutige Nachrichten für die Lebenden hatten: Frauen sollten sich scheiden lassen können, Frauen sollten von ihren Männern respektiert werden, eventuell sollten Frauen sogar Wahlrecht bekommen und ja, auch die Sklaverei sollte abgeschafft werden.

Dies war insofern wichtig, als dass der Spiritismus gerade auch in besser gestellten Haushalten mit Begeisterung aufgegriffen wurde. So kamen auf einmal diese Forderungen auch an Menschen, die ihnen ansonsten vielleicht nicht zugehört hätten. Denn für diejenigen, die an Geister und die Mediums glaubten, hatte die Forderung nach Frauenrechten und Abolition wesentlich mehr Gewicht, wenn sie von Großvater William, anstatt von, nun, irgendwelchen Frauen oder fremden Menschen kam, die in der Gesellschaft normalerweise kein Gehör bekamen.

Die Geister und die First Lady

Spiritualismus und Spiritismus blühten besonders während dem amerikanischen Bürgerkrieg auf. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Viele Familien verloren ihre Söhne und Väter während des Krieges und konnten diese nicht einmal ordentlich begraben, da es selten möglich war, die Toten wieder zu ihren Familien zurückzuführen. Entsprechend kämpften viele Familien mit der Trauer und brauchten eine Möglichkeit diese zu verarbeiten. Die Aussicht noch ein letztes Mal mit den Toten zu sprechen, war dabei sehr verlockend, und so wendeten sich viele dem Spiritismus zu.

Allerdings waren es nicht nur die Leute, die um die Kriegstoten trauerten, die sich an Mediums wendeten. Auch eine gewisse Mary Todd Lincoln wandte sich einem Medium zu als ihr Sohn William 1862 jung verstarb. Sie wandte sich einer Seánce-Gruppe zu – den Lauries. Diese half ihr so sehr, dass sie kurz darauf im weißen Haus ihre eigene Seánce-Gruppe gründete, um so mit ihren verstorbenen Söhnen, aber auch ihrer früh gestorbenen Mutter Kontakt aufzunehmen. Auch ihr Mann, Abraham Lincoln, nahm an einigen dieser Seánces teil, obwohl er laut Zeitzeugen nicht wirklich an Geister oder überhaupt ein Nachleben glaubte.

Eins der Mediums mit der engsten Verbindung zu Mary, Charles Colchester, war es auch, der Lincoln vor dem bevorstehenden Attentat warnte. Leider muss ich in diesem Zusammenhang berichten, dass dies nicht etwa eine übernatürliche Weissagung war, sondern sehr wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass Colchester gut mit dem Attentäter Booth befreundet war und so wohl zuvor über die Pläne informiert worden war.

Der Tod ihres Mannes bestärkte die First Lady nur in ihrem Glauben an den Spiritismus. Sie ließ nach Lincolns Tod ein Geisterfoto von sich mit ihrem Mann anfertigen, das auch lange Zeit durch die amerikanische Presse ging.

Allerdings war sie nicht die einzige bekannte Persönlichkeit, die eng mit dem Spiritismus in Verbindung stand.

Harry Houdini & Sir Arthur Conan Doyle

Die Geschichte der Fox-Schwestern, wie ich sie oben erzählte, wurde so von einem bekannten Autor aus Edinburgh festgehalten. Einem gewissen Sir Arthur Conan Doyle. Eventuell habt ihr von ihm und seinen Detektivgeschichten gehört. Auch wenn es in einem starken Kontrast zu seiner Figur, Sherlock Holmes steht, so glaubte Doyle an Geister, Feen und jene, die mit ihnen kommunizieren konnten.

Sir Arthur Conan Doyle begann sich bereits 1881 für den Spiritualismus zu interessieren. Im Jahr 1887 veröffentlichte er einen Artikel in einem spiritualistischen und spiritistischen Magazin über eine Seánce, an der er teilgenommen hatte. Im Jahr 1889 nahm er an einer Vorlesung zum Thema teil und schloss sich 1893 der „British Society for Psychical Research“ an – in der sie sich auch auf zumindest eine Geisterjagd begaben. Es war allerdings erst im Jahr 1917, dass er selbst anfing, Vorlesungen zum Thema zu geben, nicht zuletzt um die Praktiken vor den Vorwürfen, gefälscht zu sein, zu verteidigen. Obwohl es seinem Ruf schadete, war er einer der größten Verteidiger und Befürworter der spiritualistischen Bewegung. Wer die Geschichte rund um die „Cottingley Fairies“ kennt, sollte auch wissen: Dass diese Bilder so weit verbreitet und bekannt waren, geht in erster Linie auf Conan Doyle zurück.

Doch es gibt noch eine andere Geschichte rund um den Spiritualismus und Spiritismus, die mit Doyle zusammenhängt und das ist die Geschichte von Harry Houdini. Houdini traf Doyle rein zufällig, als beide im selben Hotel blieben, und freundeten sich an. Houdini glaubte an Geister und wollte mit seiner verstorbenen Mutter sprechen, also machte Doyle während er eine Reihe von Vorlesungen zum Thema in Amerika hielt mit seiner Frau als Medium eine Seánce für ihn. Houdini war nicht überzeugt. Das ganze führte zu einem Streit zwischen den beiden, der die Freundschaft deutlich störte.

Allerdings führte es dazu, dass Houdini fortan begann, an mehr und mehr Seánces teilzunehmen. Er wollte wirklich mit seiner Mutter kommunizieren. Da ihn jedoch kein Medium überzeugen konnte, begann er die üblichen Techniken, die die Mediums nutzten, um ihre Kund*innen zu täuschen. Etwas, das ihm viele Feinde gemacht hat.

Weltkrieg und eine Pandemie

Einen erneuten Anstieg in seiner Beliebtheit erhielt im speziellen der Spiritismus im Rahmen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Grund dafür, dürfte auf der Hand liegen: Kurz hintereinander kamen der erste Weltkrieg und dann die spanische Grippe. Beides führte zu einem ähnlichen Szenario, wie der amerikanische Bürgerkrieg. Viele Leute starben, vor allem auch junge Menschen, und konnten in vielen Fällen nicht ordentlich beerdigt werden. Das hieß erneut: Eine Menge Trauer, die irgendwie aufgearbeitet werden musste.

Dieses Mal war vor allem auffällig, dass der Spiritismus, der bisher vornehmlich seine Beliebtheit in der Mittel- und Oberschicht gehabt hatte, nun alle Klassen durchdrang. Dies schuf auch einen Bedarf der Zugänglichkeit von Seáncen, für Leute, die es sich nicht leisten konnten, ein Medium nach Hause einzuladen.

Dieser Bedarf wurde von dem Spielwarenhersteller gedeckt, der später Hasbro sein würde. Sie brachten das Ouija-Brett heraus. Dieses hatten sie nicht wirklich erfunden, hatten es jedoch über einfache Herstellung auf Pappe für die weite Bevölkerung nun zugänglich gemacht. Das Ouija-Brett erfreute sich gerade in den USA fortan großer Beliebtheit und ist bis heute Zentrum vieler Gruselgeschichten und urbanen Legenden.

Es war jedoch in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg – zwischen verschiedenen Moralpaniken – dass die Beliebtheit des Spiritismus abflaute. Ja, es gab noch immer Menschen, die eine große Faszination für Geister hatten, doch es war nicht mehr dasselbe verbreitete Phänomen, wie in der Zeit zwischen 1848 und den 1920er Jahren.

Von Seánces zur Geisterjagd

Einige können jedoch das Argument bringen, dass eine gewisse Form des Spiritismus Anfang des neuen Jahrtausends in den USA neuen Aufwind erlebte. Dabei gibt es Vermutungen, dass dieser Aufschwung nicht zuletzt mit dem nationalen Trauma, das 9/11 und der folgende Irakkrieg mit sich brachten, zusammenhing. Anstatt mit einem großen Bedarf für Mediums und geleitete Seánces, äußerte sich diese neue Beliebtheit jedoch anders: Mit Geisterjägern.

Das ganze Begann mit zwei Fernsehshows – Dokusoaps, wenn man so möchte: Ghost Hunters, das ab 2004 ausgestrahlt wurde, und etwas später Ghost Adventures, das 2008 an den Start ging. Beide Shows hatten dasselbe Konzept: Eine Gruppe Geisterjäger reist durch die USA (und später die Welt), um an vermeintlich verspukten Orten Beweise von Geistern zu suchen. Dabei wurden ab und an auch Mediums und Seánces zur Rate gezogen.

Es sei dazu gesagt, dass Geisterjäger nicht erst ein Phänomen des neuen Jahrtausends sind. Auch vorher gab es bspw. schon die Warrens – ein Ehepaar, bei dem die Frau von sich selbst behauptet ein Medium zu sein und die vorrangig ihr Geschäft damit machen anderer Leute Geschichten zu verkaufen. Viele der modernen Geistergeschichten der USA, von Annabelle hin zum Amityville Horror, entstammen der Feder der Warrens. Und ja, die Formulierung ist bewusst gewählt, da de Zeugen beider Ereignisse die Warrens der Lügen bezichtigen. Sie sind auch die Vorlage für die moderne Counjuring-Filmreihe.

Dennoch haben Ghost Hunters und Ghost Adventure einen komplett neuen Hype rund um Geistergeschichten ausgelöst. Überall haben sich neue Geisterjäger-Gruppen gegründet und auch im Fernsehen gab es auf einmal viele Shows – von Geisterjägern, über Mediums, die die Polizei unterstützen, hinzu Serien, wo die Opfer von übernatürlichen Ereignissen über eben diese berichteten – die sich mit dem Übernatürlichen befassten.

Man kann durchaus argumentieren, dass diese Bewegung eine moderne Form des Spiritismus ist. Allerdings mit einem großen Unterschied zu vorher: Während die alte Form des Spiritismus eine Bewegung war, die Frauen zentrierte, stehen in der neuen Form häufig Männer im Mittelpunkt. Dies führt auch zu einer deutlich aggressiveren Art, mit den Geistern zu sprechen – und sei es nur, weil das ein dramatischeres Fernsehprogramm ergibt.

Die Geister von Corona?

Folgen wir der Logik, dass gesamtgesellschaftlich traumatische Ereignisse mit vielen Toten zu einem Aufleben des Spiritismus führen, ist anzunehmen, dass wir in den kommenden Jahren ähnliches erwarten. Immerhin herrscht nun eine weltweite Pandemie, die bereits über eine Millionen Menschen getötet hat – 200 000 davon in den USA allein. Die Frage ist nur, wie der Corona-Spiritismus aussehen wird: Werden wir in Seánces mit Geistern reden oder werden ein paar wütende Männer vor laufenden Kameras ins Dunkle eines verlassenen Hauses schreien?

Natürlich hängt vieles in der Veränderung des Spiritismus damit zusammen, dass viele Menschen nicht mehr gänzlich an Geister glauben – oder es zumindest nicht zugeben. Immerhin gibt die Gesellschaft vor, skeptischer geworden zu sein (etwas, dass der Glaube an so viele Verschwörungstheorien allerdings in Frage stellt). Entsprechend ist es zumindest bei einem Teil von Geisterjäger*innen so, dass der Beweis der Existenz von Geistern im Vordergrund steht – anstatt die tatsächliche Kommunikation mit ihnen, selbst wenn diese ebenso immer wieder reinkommt.

Wenn ich mir aber die Geschichte des Spiritismus ansehe, wünsche ich mir ehrlich gesagt, wir würden einfach mit den Geistern reden – ob diese nun real sind oder nicht. Und vielleicht würden die Geister uns dieses Mal sagen, dass trans Personen dieselben Rechte bekommen sollten, wie alle anderen, dass wir verdammt noch mal den Klimawandel aufhalten müssen und dass kein Wirtschaftswachstum Menschenleben wert ist. Denn hey, vielleicht glaubt es ja jemand, wenn es Großvater Harry, statt einer trans Person sagt.


Quellen & ergänzende Texte


Das Beitragsbild stammt von Unsplash.